So vergleichen Sie die Spezifikationen von All-in-One-Solarstraßenleuchten

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So vergleichen Sie die Spezifikationen von All-in-One-Solarstraßenleuchten

Schnelle Antwort

Um die Spezifikationen von Komplettsystemen für Solarstraßenbeleuchtung zu vergleichen, bewerten Sie jedes Angebot anhand desselben Projektstandorts, Beleuchtungsplans, Batteriekapazität, Straßenverlaufs und derselben Leistungsanforderungen. Prüfen Sie die tatsächliche Leistung des LED-Systems, die photometrischen Daten, die Leistung der Solarmodule, die nutzbare Batteriekapazität, die Funktionen des Controllers, die Mastspezifikationen, Zertifizierungen, den Garantieumfang und den Lieferumfang. Wählen Sie ein System nicht allein aufgrund der Nennleistung oder des Stückpreises.

Solarstraßenleuchten in einem Gerät vereinen LED-Leuchte, Photovoltaikmodul, Lithiumbatterie, Steuerung und Sensoren. Diese Bauweise vereinfacht die Installation und reduziert den Verkabelungsaufwand. Allerdings können Produkte mit ähnlichem Aussehen hinsichtlich Energiekapazität, Lichtleistung, Stabilität und Lebensdauer stark variieren.

Für Kommunalverwaltungen, Generalunternehmer, Vertriebsunternehmen und Infrastrukturunternehmen stellt sich die zentrale Frage:

Kann das vorgeschlagene System unter den tatsächlichen Projektbedingungen das ganze Jahr über die erforderliche Beleuchtungsleistung erbringen?

Wichtige Erkenntnisse

  • Vergleichen Sie die tatsächliche Systemleistung anstelle von Modellbezeichnungen oder äquivalenten Wattzahlen.
  • Rechnen Sie die Batteriespezifikationen in Wattstunden um, bevor Sie die Kapazität vergleichen.
  • Bestätigen Sie die Wattzahl der Solarmodule, die Modultechnologie und die Installationsbedingungen.
  • Fordern Sie IES- oder LDT-Dateien für projektspezifische Lichtsimulationen an.
  • Überprüfen Sie die Batterielebensdauer unter klar definierten Testbedingungen.
  • Überprüfen Sie die Controller-Einstellungen, Dimmzeiten und Schutzfunktionen.
  • Beziehen Sie Pfosten, Halterungen, Fundamentteile, Garantien und Logistik in den Vergleich mit ein.
  • Wählen Sie den besten konformen Lebenszykluswert anstatt des niedrigsten Stückpreises.

Teil 1: Eine gemeinsame Vergleichsgrundlage schaffen

1.1 Projektstandort und Klima

Jeder Lieferant sollte sein Angebot anhand derselben Projektinformationen kalkulieren:

  • Projektstandort
  • Niedrigste relevante saisonale Sonneneinstrahlung
  • Umgebungstemperaturbereich
  • Einwirkung von Regen, Feuchtigkeit, Staub oder Salz
  • Auslegungswindgeschwindigkeit
  • Beschattung und umgebende Hindernisse
  • Erforderliche Betriebszeiten
  • Erforderliche Batterieautonomie

Ein System, das für einen sonnigen, tropischen Standort konzipiert wurde, lässt sich nicht direkt mit einem System vergleichen, das für einen kalten, bewölkten oder schattigen Standort ausgelegt ist. Auch die durchschnittliche jährliche Sonneneinstrahlung kann eine schwache Winterleistung verschleiern.

1.2 Beleuchtungsplan

Legen Sie den erforderlichen Betriebsablauf fest, bevor Sie Angebote prüfen. Ein typischer Ablaufplan könnte Folgendes beinhalten:

  • Volle Leistung am frühen Abend
  • Reduzierte Leistung in Zeiten geringen Verkehrsaufkommens
  • Erhöhte Leistung bei Bewegungserkennung
  • Höhere Produktivität vor Sonnenaufgang
  • Eine festgelegte Gesamtbetriebszeit pro Nacht

Zwei Anbieter verwenden möglicherweise die gleiche Batterie- und Panelgröße, aber unterschiedliche Dimmprogramme. Das günstigere System liefert unter Umständen einfach weniger Wattstunden Licht pro Nacht.

Verpflichten Sie jeden Lieferanten, die geplante Leistungsstufe und Betriebsdauer für jeden Zeitraum anzugeben.

1.3 Erforderliche Beleuchtungsleistung

Geben Sie das gewünschte Beleuchtungsergebnis an, einschließlich:

  • Zielbeleuchtungsstärke oder Leuchtdichte
  • Gleichmäßigkeit der Beleuchtung
  • Blendungsbeschränkungen
  • Straßenbreite und Anzahl der Fahrspuren
  • Masthöhe und -abstand
  • Anordnung der Befestigungselemente
  • Anwendbare lokale Standards

Lieferanten sollten photometrische Berechnungen unter Verwendung der vorgeschlagenen Leuchte vorlegen. Nennleistung und angegebene Ausleuchtungsfläche reichen als Nachweis für die Projektleistung nicht aus.

Teil 2: Vergleich der wichtigsten Systemkomponenten

Eine Solarstraßenlaterne an einer Landstraße ist aufgrund mangelhafter Fertigungsqualität defekt.

2.1 LED-Leuchte

Der LED-Bereich sollte anhand vollständiger Systemdaten bewertet werden.

Normen Was zu überprüfen ist
Tatsächliche Eingangsleistung Komplette Leuchtenleistung
Gelieferte Lumen Anfangsleistung der Leuchte
Systemeffizienz Lumen pro Watt für die komplette Leuchte
Optische Verteilung Strahlmuster, das für die Straßengeometrie geeignet ist
Farbtemperatur Projekt- und Umweltanforderungen
Farbwiedergabe Eignung für den Anwendungsbereich
Schutzart Leuchten- und Verbindungssystem
Überspannungsschutz Bewertungs- und Prüfstandard
Photometrische Datei IES- oder LDT-Datei für die Simulation
Lebenslange Daten Testbedingungen und Grundlage für die Lumenerhaltung

Vergleichen Sie geeignete LED-Straßenleuchten anhand ihrer optischen Leistung und nicht nur anhand ihrer Wattzahl.

Die Norm IEC 60598-1 legt allgemeine Sicherheitsanforderungen für Leuchten fest. Bitte prüfen Sie, ob die eingereichte Zertifizierung für das angegebene Modell und die Konfiguration gilt. Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Übersicht zur IEC 60598-1.

2.2 Sonnenkollektor

Die Kapazität der Solarmodule muss den tatsächlichen täglichen Energiebedarf während der ungünstigsten Auslegungsperiode decken.

Prüfen:

  • Maximale Nennleistung
  • Solarzellentechnologie
  • Modulwirkungsgrad
  • Spannung und Stromstärke bei maximaler Leistung
  • Temperaturkoeffizienten
  • Abmessungen
  • Montagewinkel und Ausrichtung
  • Kabel- und Steckerspezifikationen
  • Produkt- und Leistungsgarantien
  • Anwendbare Testdokumentation

Die Normenreihe IEC 61215 befasst sich mit der Designqualifizierung und Typgenehmigung von terrestrischen Photovoltaikmodulen. Die Qualifizierung dient der Produktbewertung, sollte aber nicht als Garantie für die Lebensdauer des Moduls interpretiert werden. Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Norm IEC 61215-1-1.

2.3 Lithium-Batterie

Die Batteriekapazität sollte in Wattstunden verglichen werden:

Nennenergie der Batterie (Wh) = Nennspannung (V) × Nennkapazität (Ah)

Eine 12.8-V-Batterie mit 60 Ah hat beispielsweise eine Nennenergiekapazität von 768 Wh. Die Nennenergie ist jedoch nicht dasselbe wie die nutzbare Energie.

Käufer müssen außerdem Folgendes berücksichtigen:

  • Zulässige Abflusstiefe
  • BMS-Abschalteinstellungen
  • Lade- und Entladeverluste
  • Temperatur-Derating
  • Batteriealterungsreserve
  • Erforderliche Autonomie
  • Maximaler Lade- und Entladestrom
  • Zellkonsistenz

Bitten Sie die Lieferanten um folgende Erklärung:

  • Batteriechemie
  • Zellhersteller und Modell
  • Spannung und Kapazität des Packs
  • Nenn- und nutzbare Energie
  • Lebensdauer bei einer definierten Abflusstiefe
  • Prüftemperatur
  • Kapazität am Ende der Lebensdauer
  • BMS-Schutzfunktionen
  • Batteriegarantie

Vermeiden Sie es, „Zellen der Güteklasse A“ als ausreichenden Qualitätsnachweis zu akzeptieren. Diese kommerzielle Beschreibung sollte durch nachvollziehbare Zellinformationen, Testdaten und klare Garantiebedingungen untermauert werden.

Die Dokumentation gemäß UN 38.3 ist für den Transport von Batterien wichtig, bestätigt aber nicht eigenständig Kapazität, Zyklenlebensdauer oder Eignung für ein Solarstraßenbeleuchtungsprojekt. Die Transportanforderungen können im UNECE-Handbuch für Prüfungen und Kriterien nachgelesen werden.

2.4 Solarladeregler

Der Controller bestimmt, wie das System die Batterie lädt, entlädt, dimmt und schützt.

Vergleichen Sie:

  • MPPT- oder PWM-Ladung
  • Ladeeffizienz
  • Programmierbare Beleuchtungspläne
  • Bewegungssensoreinstellungen
  • Niederspannungs-Schutz
  • Überladeschutz
  • Überstrom- und Kurzschlussschutz
  • Verpolungsschutz
  • Temperaturkompensation
  • Ladeschutz bei niedrigen Temperaturen
  • Fernüberwachung
  • Fehlerhistorie und Diagnose

Das vorgeschlagene Beleuchtungsprofil sollte im Angebot enthalten sein. Ohne dieses können Käufer nicht überprüfen, ob Batterie und Panel für den erforderlichen Betriebsablauf ausgelegt sind.

Teil 3: Energiebilanz und Autonomie überprüfen

3.1 Täglicher Energiebedarf

Der vereinfachte tägliche Beleuchtungsbedarf kann wie folgt berechnet werden:

Tagesbedarf (Wh) = Summe der Geräteleistung × Betriebsstunden bei jeder Leistungsstufe

Eine 60-W-Leuchte, die fünf Stunden lang mit voller Leistung und sieben Stunden lang mit 30 % Leistung betrieben wird, verbraucht beispielsweise nicht die gleiche Energiemenge wie eine 60-W-Leuchte, die die ganze Nacht über mit voller Leistung betrieben wird.

Controllerverluste, Batterieverluste, Leitungsverluste, Temperatur und Bauteilalterung sollten ebenfalls berücksichtigt werden.

3.2 Solarenergieerzeugung

Eine vereinfachte Schätzung der Erzeugung lautet:

Tägliche Solarstromerzeugung (Wh) = Modulleistung × maximale Sonnenstunden × Systemwirkungsgrad

Nutzen Sie die niedrigste relevante saisonale Solarenergie anstelle eines Jahresdurchschnitts. Verschattung, hohe Modultemperaturen, Staub, Neigungswinkel, Reglerleistung und Batterieladeeffizienz können die nutzbare Stromerzeugung verringern.

Für eine detailliertere Auslegung lesen Sie bitte nach, wie man die Konfiguration von Solarstraßenlaternen je nach Standort berechnet.

3.3 Batterielebensdauer

Die Batterieautonomie sollte die lokalen Wetterbedingungen, das Projektrisiko und die betrieblichen Anforderungen berücksichtigen. Eine pauschale Angabe von drei oder fünf Tagen ist nicht für jeden Standort angemessen.

Vergleichen Sie Anbieter anhand derselben Kriterien:

  • Täglicher Energiebedarf
  • Zulässige Abflusstiefe
  • Temperaturannahmen
  • Batteriealterungstoleranz
  • Erforderlicher Backup-Zeitraum
  • Dimmstrategie bei niedrigen Energiebedingungen

Fordern Sie eine schriftliche Energiebilanz an, die die wichtigsten Annahmen darlegt. Ein Angebot ohne Angabe der Dimensionierungsgrundlagen kann nicht verlässlich bewertet werden.

Teil 4: Überprüfung der mechanischen und strukturellen Spezifikationen

4.1 Integriertes Wohnen

Das integrierte Gehäuse trägt bzw. enthält das Solarpanel, das LED-Modul, die Batterie, den Controller und die Sensoren.

Prüfen:

  • Gehäusematerial
  • Oberflächenbehandlung
  • Dichtungsdesign
  • Die wärme~~POS=TRUNC
  • Batteriezugang
  • Controller-Zugriff
  • Befestigungsmaterial
  • Korrosionsbeständigkeit
  • Methode zum Austausch von Paneelen
  • Modularer Komponentenaustausch

Kompakte Bauweise bedeutet nicht zwangsläufig einfachere Wartung. Prüfen Sie, ob einzelne Komponenten ausgetauscht werden können, ohne die gesamte Leuchte wechseln zu müssen.

4.2 Stange und Halterung

Eine integrierte Solarleuchte kann eine beträchtliche windexponierte Fläche aufweisen. Bei der Mastkonstruktion sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Polhöhe
  • Stahl- oder Aluminiumqualität
  • Polgeometrie
  • Wandstärke
  • Leuchtengewicht
  • Effektive projizierte Fläche
  • Halterungslänge und Winkel
  • Auslegungswindgeschwindigkeit
  • Geländeexposition
  • Grundplatte und Ankerbolzen
  • Foundation-Schnittstelle
  • Anforderungen an die Verzinkung oder Beschichtung

Vergleichen Sie Straßenlaternenmasten anhand von statischen Berechnungen und Projektlasten anstatt nur anhand der Höhe.

Die Schnittstelle zwischen Mast, Halterung, Leuchte und Fundament sollte als ein einheitliches Tragwerk betrachtet werden.

4.3 Installation und Wartung

Prüfen Sie, wie das Gesamtsystem installiert und gewartet wird:

  • Hebe- und Montageverfahren
  • Schnittstelle zwischen Mastspitze
  • Panelausrichtung
  • Batterieersatz
  • Controller-Programmierung
  • Verfügbarkeit von Ersatzteilen
  • Notwendige Werkzeuge
  • Wartungszugang
  • Installationshandbücher
  • Inbetriebnahme

Eine schnellere Installation ist nur dann von Vorteil, wenn das Montagesystem während des gesamten Projektlebenszyklus sicher und wartungsfähig bleibt.

Teil 5: Dokumentation und kommerziellen Umfang prüfen

5.1 Erforderliche technische Dokumente

Eine vollständige technische Einreichung sollte Folgendes enthalten:

  • Produktdatenblätter
  • Datenblätter für Batterien und Zellen
  • Datenblatt für Solarmodule
  • Controller-Spezifikationen
  • IES- oder LDT-Photometriedatei
  • Lichtberechnung
  • Energiebilanzberechnung
  • Mastzeichnung
  • Annahmen für die Tragwerksplanung
  • Informationen zu Fundamenten und Ankerbolzen
  • Relevante Zertifikate und Prüfberichte
  • Installationsanleitung
  • Garantiebedingungen

Prüfen Sie die Modellnummern in allen Dokumenten. Zertifikate für eine andere Produktserie sollten nur akzeptiert werden, wenn nachgewiesen wird, dass sie die angegebene Konfiguration abdecken.

5.2 Garantievergleich

Vergleichen Sie, was die Garantie tatsächlich abdeckt:

  • Komplettes System oder einzelne Komponenten
  • LED-Modul
  • Controller
  • Akku
  • Sonnenkollektor
  • Pol- und Oberflächenbehandlung
  • Ersatzteile
  • Frachtkosten für Ersatzteile
  • Erforderliche Wartungsunterlagen
  • Umweltbedingte Ausschlüsse

Eine längere Garantiezeit bietet möglicherweise weniger Schutz, wenn sie die Kosten für Batterie, Transport oder Ersatz ausschließt.

5.3 Lieferumfang und Preis

Bitte prüfen Sie, ob Folgendes im Preis enthalten ist:

  • Integrierte Solarleuchten
  • Stangen und Halterungen
  • Ankerbolzen und Schablonen
  • Foundation-Zubehör
  • Kabel und Anschlüsse
  • Befestigungsmaterial
  • Ersatzteile
  • Programmierwerkzeuge
  • Verpackungs-
  • Transport im Inland
  • Seefracht
  • Versicherung
  • Dokumentation
  • Unterstützung bei der Inbetriebnahme

Batteriezellen, Solarmodule, Stahl, Zink, Elektronik und Transport können den Endpreis beeinflussen. Prüfen Sie die wichtigsten Kostenfaktoren für Solarstraßenbeleuchtung, wenn Sie ungewöhnlich große Preisunterschiede vergleichen.

Alle Angebote müssen auf dieselbe Incoterms-Klausel, Währung, Lieferort und denselben Lieferumfang standardisiert werden, bevor die Einzelpreise verglichen werden.

Teil 6: Erstellen einer Lieferantenbewertungsmatrix

6.1 Technische Konformität

Klassifizieren Sie jede Ausschreibungsanforderung wie folgt:

  • Compliance
  • Teilweise konform
  • Nicht konform
  • Nicht bestätigt

Fehlende Informationen sollten nicht die gleiche Bewertung erhalten wie nachgewiesene Konformität. Lieferanten sollten Abweichungen offenlegen, anstatt Komponenten stillschweigend auszutauschen.

6.2 Lebenszykluswert

Auswerten:

  • Anfänglicher Kaufpreis
  • Installationskosten
  • Voraussichtlicher Batteriewechsel
  • Ersatzteilkosten
  • Wartungszugang
  • Systemzuverlässigkeit
  • Garantieunterstützung
  • Reaktionszeit des Lieferanten
  • Dokumentationsqualität
  • Lieferungsplan

Das günstigste Angebot kann sich als teurer erweisen, wenn ein früherer Batteriewechsel, zusätzliche Pole, reduzierte Betriebsstunden oder nicht unterstützte Wartungsarbeiten erforderlich sind.

6.3 Empfohlene Vergleichstabelle

Auswertungsbereich Lieferant A Lieferant B Lieferant C
Tatsächliche LED-Leistung
Gelieferte Lumen
Photometrische Konformität
Wattleistung des Solarmoduls
Nominale Batterieenergie
Nutzbare Batterieenergie
Autonomieberechnung
Batteriezyklusbedingungen
Controller-Funktionen
Einhaltung der Maststruktur
Zertifizierungen
Garantieumfang
Lieferumfang
Lebenszykluskosten

Fazit

Der Vergleich der Spezifikationen von Komplettsystemen für Solarstraßenleuchten erfordert mehr als nur die Prüfung von Wattzahl, Akkukapazität und Stückpreis. Käufer sollten eine gemeinsame Designgrundlage festlegen und Leuchte, Solarmodul, Akku, Laderegler, Mast, statische Berechnungen, Dokumentation, Garantie und Lieferumfang anhand dieser Grundlage überprüfen.

Der beste Vorschlag ist derjenige, der unter den tatsächlichen Projektbedingungen eine konforme Beleuchtungsleistung und eine zuverlässige Energiebilanz nachweist. Eine strukturierte Bewertung sichert die Beleuchtungsqualität, reduziert das Lebenszyklusrisiko und bietet den Beschaffungsteams eine fundierte Grundlage für die Lieferantenauswahl.

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FAQ

Was ist das wichtigste Kriterium beim Vergleich von All-in-One-Solarstraßenleuchten?

Keine einzelne Spezifikation bestimmt die Systemqualität. Entscheidend ist, ob Panel, Batterie, LED-Leuchte, Steuerung, Mast und Betriebsplan optimal zusammenarbeiten, um die geforderte Beleuchtungsleistung über den gesamten Auslegungszeitraum zu gewährleisten.

Sollte man die Batteriekapazität in Ah oder Wh vergleichen?

Verwenden Sie Wattstunden, da Ah-Werte ohne Berücksichtigung der Batteriespannung nicht genau vergleichbar sind. Fordern Sie außerdem die nutzbare Energie nach Berücksichtigung von Entladetiefen, Systemverlusten, Temperaturreduzierung und Alterungsreserve an.

Bedeutet eine höhere Wattzahl der Solarmodule immer eine bessere Leistung?

Nein. Die Leistung der Solarmodule muss zusammen mit der Sonneneinstrahlung, der Ausrichtung, der Verschattung, dem Wirkungsgrad des Ladereglers, der Batteriekapazität und dem täglichen Energiebedarf bewertet werden. Ein überdimensioniertes Modul kann eine mangelhafte Systemplanung oder starke Verschattung nicht in jeder Situation ausgleichen.

Wie lässt sich die angegebene Beleuchtungsstärke überprüfen?

Fordern Sie die IES- oder LDT-Datei der Leuchte an und führen Sie eine projektspezifische photometrische Berechnung unter Berücksichtigung der geplanten Masthöhe, des Mastabstands, der Straßenbreite und der Leuchtenausrichtung durch. Verlassen Sie sich nicht allein auf die vom Lieferanten angegebene Ausleuchtungsfläche.

Reicht UN 38.3 aus, um die Batteriequalität nachzuweisen?

Die Norm UN 38.3 bezieht sich hauptsächlich auf Transportprüfungen von Lithiumbatterien. Käufer sollten Kapazität, Zyklenlebensdauer, Rückverfolgbarkeit der Zellen, BMS-Funktionen, Betriebstemperatur, Garantie und Eignung für die Anwendung in der Solarbeleuchtung separat prüfen.

Wie kann LeapPole bei der Konfiguration eines Komplettsystems für solare Straßenbeleuchtung helfen?

Bitte übermitteln Sie Ihre Projektstandortdaten, den Straßenverlauf, die Beleuchtungsanforderungen, den Betriebsplan, die Auslegungswindgeschwindigkeit, die benötigten Mengen und die Ausschreibungsunterlagen über die Kontaktseite von LeapPole . LeapPole kann die Energiebilanz, die photometrischen Anforderungen, die Mastkonfiguration, die Dokumentation und den Leistungsumfang für ein projektspezifisches Angebot bewerten.

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